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Drei Gründe, warum dein Google-Ads-Budget verbrennt

Nicht das Budget ist zu klein — die Struktur stimmt nicht. Drei Ursachen, die wir bei fast jedem übernommenen Konto finden, und wie man sie prüft.

AHAlessandro Heller24. September 20262 Min. Lesezeit
Eine blaue Balkenwaage: links Stapel aus Münzen, rechts Symbole für Video, Werbung, Ziel und Zielgruppe.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ohne sauberes Conversion-Tracking optimiert Google auf das Falsche.
  • Weitgehend passende Keywords ohne Ausschlussliste kosten am meisten.
  • Die Anzeige ist selten das Problem — die Seite dahinter schon.
  • Vor jeder Budgeterhöhung gehört eine Woche Aufräumen.

Wenn ein Konto nicht liefert, ist der erste Reflex meistens: mehr Budget. Das verstärkt nur, was ohnehin schon schiefläuft.

Wir übernehmen regelmäßig bestehende Konten. Drei Dinge finden wir fast immer.

1. Das Tracking zählt das Falsche

Google optimiert auf das, was es als Erfolg gemeldet bekommt. Wenn jeder Klick auf „Kontakt“ als Conversion zählt — auch der, nach dem niemand das Formular abschickt —, lernt das System, Leute zu bringen, die klicken und wieder gehen.

Die Prüfung: Vergleiche eine Woche lang die im Konto gemeldeten Conversions mit den Anfragen, die wirklich ankommen. Weichen die Zahlen deutlich voneinander ab, ist das die erste Baustelle — vor allem anderen.

2. Es fehlt die Ausschlussliste

Weitgehend passende Keywords sind bequem und teuer. Ohne gepflegte Ausschlussliste zahlt man für Suchanfragen, die nie zu einem Auftrag führen: „gebraucht“, „selber machen“, „Ausbildung“, „Gehalt“, Ortsnamen außerhalb des Einzugsgebiets.

Die Prüfung: Im Suchbegriffe-Bericht die letzten 30 Tage nach Kosten sortieren. Alles ohne Conversion durchgehen. Bei den meisten Konten liegt dort ein erheblicher Teil des Budgets.

3. Die Seite dahinter passt nicht zur Anzeige

Die Anzeige verspricht „Hydraulikzylinder reparieren“, der Klick landet auf der Startseite. Der Besucher sucht dreißig Sekunden und geht. Bezahlt ist der Klick trotzdem.

Die Prüfung: Klick deine eigenen Anzeigen an — auf dem Telefon. Steht die versprochene Leistung im ersten Bildschirm? Ist die Telefonnummer ein Link? Wenn nicht, liegt es nicht an der Anzeige.

Die Reihenfolge, die funktioniert

  • Tracking prüfen und reparieren. Ohne das ist jede weitere Optimierung geraten.
  • Eine Woche Suchbegriffe aufräumen und ausschließen.
  • Für die zwei wichtigsten Leistungen je eine eigene Zielseite.
  • Erst danach über Budget reden.

Diese Reihenfolge ist unbequem, weil sie mit Arbeit statt mit Wachstum anfängt. Sie ist aber der Grund, warum dieselbe Anzeige mit demselben Budget plötzlich Anfragen bringt.

Wohin geht dein Werbebudget?

Im Erstgespräch schauen wir auf deine Kampagnen und sagen ehrlich, wo Geld versickert und was sich lohnt.

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Alessandro Heller

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